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Leon Engler


Botanik des Wahnsinns

Leon Engler erzählt in seinem Debüt von einem jungen Protagonisten, dessen von psychischen Krankheiten geprägten Familiengeschichte, der Angst vor der eigenen Verrücktheit und seiner Zeit in der Psychiatrie – als Psychologe, nicht als Patient.

Preis

24,00 €

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Inhalt

Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Der Blick auf die Biografie seiner Familie offenbart dem Erzähler – einen Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in der Psychiatrie Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Und er stellt sich bald die Frage, was das sein soll: ein normaler Mensch.

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Bibliografisches

Geprägter fester Einband, Farbschnitt, Lesebändchen, 208 Seiten, Einbandgestaltung von Cosima Schneider

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Besonderheiten

  • Ausgeschmückte Lettern von Emil Zbinden leuchtend geprägt
  • Debütautor Leon Engler im Dialog mit dem Wahnsinn
  • mal ironisch, mal schonungslos ehrlich, immer tief empathisch
NR 17717X

Preis

24,00 €

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Rund ums Buch

Autor:innenportrait


Leon Engler wuchs in München auf und studierte Theater-, Film-, Medien-, Kulturwissenschaft und Psychologie in Wien, Paris und Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Kurzgeschichten und wurde 2022 mit dem 3sat-Preis beim Bachmann-Wettbewerb ausgezeichnet. Er ist tätig als Autor, Psychologe und Dozent für Psychologie und Literarisches Schreiben. Botanik des Wahnsinns ist sein Debütroman.

Produktdetails


ISBN
978-3-7632-7717-9
Erscheinungsdatum
12.3.2026
Seitenzahl
208
Größe
13,4 cm x 20,8 cm
Einbandart
Hardcover

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Presse

„Leon Engler versteht es, noch dem Ernstesten etwas Witziges abzugewinnen: Sein Erzähldebüt ‚Botanik des Wahnsinns‛ ist ein großer Psychiatrieroman.“

- Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Einmal abgesehen von den schreiberischen Qualitäten dieses Romans, Leon Engler hat hier mit großer Sorgfalt und mit viel Verständnis [...] die eigene Familiengeschichte in eine Ordnung gebracht. Allemal heldenhaft.“

- Mia Eidlhuber, Der Standard

„[Leon Engler] trifft einen zwischen träumerisch und distanziert changierenden Ton, der über die Härten des Lebens hinwegzuschweben scheint, ohne gleichgültig zu werden. Damit ist Engler ein psychologisches Kunststück gelungen.“

- Lena Karger, Welt am Sonntag

„Engler [...] hat einen heiteren, sehr menschlichen Roman geschrieben.“

- Birgit Schmid, Neue Zürcher Zeitung

„Engler ist das Unmögliche gelungen. Der Roman ist hochanspruchsvoll, dringt vor zu den existenzialistischen Grundfragen, steckt voller Anregungen, tiefer einzusteigen in die Seelenkunde. Trotzdem macht er gute Laune, seine Sprache ist konkret und hochpoetisch zugleich, und er kommt so beschwingt und kurzweilig daher, dass er sich hervorragend als Urlaubslektüre eignet.“

- Bernhard Albrecht, Stern

„In der Sprache so was Zärtliches und gleichzeitig Direktes, das habe ich noch nie gelesen. [...] Ich bin wirklich begeistert.“

- Katja Schönherr, SRF Buchzeichen

„Lohnt sich für alle, die neugierig sind auf Erzählungen, die unser Verständnis von normal und unnormal, gesund und krank hinterfragen. [...] Scharf, sarkastisch und genau beobachtend.“

- Paula-Marie Dröger, WDR Westart