Inhalt
Hedda hat sich ihren Traum erkämpft: Artistin im „Alkazar“ auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den 1930er-Jahren die braunen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum auftauchen. Die Freiräume werden enger und auch für die Mädchen im Varieté wird es gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Ihr Bruder Jaan heuert als Harpunenschmied auf einem Walfänger Richtung Antarktis an. Und auch Hedda sucht für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach Auswegen. Anja Kampmann erzählt in einer unvergleichlich atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung aus einer ganz und gar von Männern dominierten Zeit.
Bibliografisches
Bedruckter und geprägter fester Einband, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 496 Seiten, Einbandgestaltung von Franziska Neubert
Auszeichnungen
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026
Hans-Fallada-Preis
Besonderheiten
- Das Auge und die schuppige Haut eines Kaimans ziehen sich eindrucksvoll über den gesamten Einband
- Atmosphärische Momentaufnahmen fangen den Schrecken der 1930er-Jahre präzise ein
- Die vielfach ausgezeichnete Autorin Anja Kampmann zeichnet ein intensives Bild des Hamburger Arbeitermilieus zur Zeit des Nationalsozialismus
Preis
26,00 €
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Rund ums Buch
Autor:innenportrait
Anja Kampmann, geboren 1983 in Hamburg, studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr erster Roman Wie hoch die Wasser steigen (2018), wurde vielfach übersetzt, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. 2024 erhielt sie den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis für ihr Gesamtwerk. Die Wut ist ein heller Stern (2025) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Hans-Fallada-Preis und dem Stipendium zum Lessing-Preis ausgezeichnet.
Produktdetails