„Wir wissen alle, dass Kunst nicht Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können. Der Künstler muss wissen, auf welche Art er die anderen von der Wahrhaftigkeit seiner Lügen überzeugen kann“, so Pablo Picasso.
Was ist wahr? Diese Frage ist heute drängender denn je. In einer Zeit, in der Informationen in rasanter Geschwindigkeit verbreitet werden, Fakten relativiert und Meinungen als Wahrheiten ausgegeben werden, braucht unsere Gesellschaft Orte des Innehaltens, des Austauschs und der kritischen Auseinandersetzung. Unter dem Motto „Was ist wahr?“ findet vom 3. bis 10. Mai 2026 bereits zum sechsten Mal die Woche der Meinungsfreiheit statt. Die bundesweite Aktionswoche bewegt sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Fakten, Meinungen und Wahrhaftigkeit. Sie lädt dazu ein, zuzuhören, zu hinterfragen, zu diskutieren – und sich eine eigene, fundierte Haltung zu bilden. Denn Meinungsfreiheit lebt nicht von Lautstärke, sondern von Dialog, Respekt und Wissen.
Für die Büchergilde ist es wichtig, dazu einen Beitrag zu leisten. Seit mehr als 100 Jahren steht sie für literarische Qualität, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Verantwortung. Mehr denn je ist es heute ihr Anspruch, mit einem vielstimmigen, sorgfältig kuratierten Programm eine gesprächsoffene Gesellschaft zu stärken, Debatten anzustoßen und kulturelle Teilhabe für alle zu ermöglichen. Bücher eröffnen Perspektiven, fördern kritisches Denken und machen komplexe Zusammenhänge begreifbar. In einer Zeit der Verunsicherung sind sie ein unverzichtbarer Beitrag zur demokratischen Kultur.
Und weil all das heute notwendiger ist denn je, brauchen wir Menschen, die diesen Weg mit uns gehen. Sie wollen die Büchergilde in diesem Vorhaben stärken und über den Kauf Ihrer Bücher hinaus finanziell unterstützen? Dann werden Sie jetzt Teil unserer Genossenschaft. Gemeinsam können wir auch in Zukunft Räume für Meinungsfreiheit schaffen, Wahrhaftigkeit verteidigen und unseren Beitrag zu einer offenen, demokratischen und solidarischen Gesellschaft leisten.
Monika Nierhaus aus München, der Büchergilde seit langem verbunden und Genossin seit über zehn Jahren, spricht im Interview darüber, wie Sie dauerhaft die Zukunft der Büchergilde Verlagsgenossenschaft mitgestalten möchte.
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Wir haben hier eine Auswahl an Titeln rund um das Thema Meinungsfreiheit für Sie zusammengestellt:
Monika Nierhaus aus München, der Büchergilde seit langem verbunden und Genossin seit über zehn Jahren, spricht im Interview über ihren Entschluss, ihre Genossenschafts-Anteile der Büchergilde zu übertragen.
